19.01.2012 | FDP Kreisverband

Bundeswehr und Bürgernähe

Am 19.12. besuchten der FDP-Kreisvorstand und die Jungen Liberalen die DSO in Stadtallendorf. Der Divisionskommandeur Generalmajor Vollmer erläuterte den Kern der Ausbildung, nämlich die Fähigkeit zu blitzartigem Eingreifen in gefährlichen Notlagen zu entwickeln und Einsätze durchzuführen, z.B. in Afghanistan, Sudan und in Libyen.

Es gab auch einen Bericht über den Zustand der Gebäude der Bundeswehr und ihrer fortschreitenden Renovierung. Erstaunen erregte bei den Teilnehmern die Auskunft, dass der Standortübungsplatz wegen der vielen im Boden verborgenen Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg nur zum kleineren Teil genutzt werden darf. Obwohl in früheren Jahren hier noch mit Panzern gefahren wurde, ist heute das Betreten verboten, ebenso das Einschlagen von Eisennägeln, etwa um einen Gefechtsstand zu befestigen. Auf die Frage, warum man diese Priorität bei den Finanzierungen einhalte, wo die Sanierung der Gebäude vorgezogen wird vor der unabweisbar notwendigen tiefgreifenden Sanierung des Übungsgeländes, gab es keine Begründung, wohl aber deutliche Zustimmung zu der Berechtigung dieser Frage.

Zum Aussetzen der Wehrpflicht überraschte die FDP-Mitglieder die positive Stellungnahme. Die Reform sei unumgänglich gewesen. Jetzt steuere man auf eine technisch hochwertig ausgebildete professionelle Armee zu, die man brauche und einsetzen könne.

Schließlich wies die DSO noch auf den hohen Ausbildungsstand der Bundeswehr hin, der auch in Job-Centern, die für Jugendliche Stellen suchen, mehr Beachtung finden sollte.

Der Kreisvorsitzende Behlen bedankte sich für die vielen Informationen, die die Liberalen an diesem Abend bekommen habe und versprach den Kontakt weiter zu pflegen.

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